31.03.2017

Neue Möglichkeiten, um an Nachwuchs zu kommen

Foto: HWK

Schüler der elften Klassen an Fachoberschulen werden künftig 800 Stunden im fachpraktischen Teil der Ausbildung absolvieren, wobei mindestens 90 Prozent der Zeit als fachrichtungsbezogenes Praktikum in Betrieben durchgeführt werden soll. Die Inhalte des Praktikums und dessen Durchführung werden vom Fachlehrer der Fachoberschule sowie vom Praktikumsbetrieb erstellt und dann in einem schriftlichen Praktikumsplan zusammengefasst. Die Schulart Fachoberschule ermöglicht den studienqualifizierenden Abschluss der Fachhochschulreife für Schüler mit mittleren Bildungsabschluss. Besonders Schüler, die eine höhere Schulbildung als Bildungsinvestition sehen oder noch keine konkreten Vorstellungen über ihre berufliche Zukunft haben, nutzen diese Schulform gewissermaßen als „Puffer-Strategie“.

Die gezielte Verlagerung der Praxis in Ausbildungsbetriebe ist ein wichtiger Beitrag, damit die Jugendlichen den passenden Beruf finden und sich für eine duale Berufsausbildung entscheiden können. Die Kombination aus Praxisbezug und Studienqualifizierung ist ebenfalls zur Gewinnung des Führungsnachwuchses in Handwerksbetrieben geeignet.

Die Handwerkskammer Chemnitz bietet Ausbildungsbetrieben die Unterstützung bei der Suche nach Interessenten an. Betriebe können der Handwerkskammer auch direkt einen Praktikumsplatz anbieten.

Weitere Informationen bei André Pollrich, Tel.: 0371 5364-269, E-Mail: .